Business Intelligence: Wissen im Unternehmen erkennen, sichern und verwerten

    Meeting der Abteilung Business Intelligence

    Der Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens liegt nicht nur in besseren Produkten oder einer günstigeren Produktion. Der wahre Schatz eines Unternehmens ist das Wissen. Dieses Wissen ist entweder offensichtlich und für alle Mitglieder der Organisation zugänglich, oder es ist als tacit knowledge zwar Teil des Unternehmensalltags, aber als Handlungs- und Erfahrungswissen an Mitarbeiter und Prozesse geknüpft und nur implizit vorhanden.

    Ein Unternehmen, das in der Lage ist, dieses implizite Wissen oder andere Wissensquellen zu integrieren, und damit aus implizitem verfügbares Wissen zu machen, ist am Markt immer im Vorteil. Dieser Umwandlungsprozess erfolgt aber nicht einfach nebenher. Es braucht dafür speziell geschultes Big Data Personal.

    Den Unternehmenserfolg langfristig sichern

    Egal, welcher Definition man folgt, Business Intelligence hat immer mit diesem Umwandlungsprozess zu tun. Einige Beschreibungen bezeichnen nur den Vorgang der Generierung von unternehmensinternem Wissen als Business Intelligence. Andere zählen dazu alle Instrumente, Tools, Haltungen und Anspruchsgruppen, die mit dieser Wissensgenerierung verknüpft sind.

    Das Ziel ist in jedem Fall dasselbe: Aus dem gewonnenen Wissen sollen Entscheidungshilfen für strategische und operative Unternehmensziele generiert werden, die auf Kunden, Mitarbeiter, Produkte und Abläufe angewendet werden können. Das verbessert die Prozesse, senkt Kosten, stärkt die Beziehungen und vergrößert den Return on Investment und andere betriebswirtschaftliche Größen.

    Big Data wird in drei Phasen für ein Unternehmen nutzbar: Daten werden gesammelt und an Datenbanken gebunden. Diese werden dann hinsichtlich Mustern und der Zielerkenntnis aufbereitet und anschließend mit entsprechenden Management-Tools in den Unternehmensablauf integriert. Technisches Zentrum dieser Phasen ist das Data-Warehouse als Verwaltungs- und Aufbereitungssystem. Die Business Intelligence kommt dabei nicht nur der Managementebene zugute, sondern steht über alle Stufen der Unternehmenshierarchie zur Verfügung.

    Relevante Entscheidungen schneller treffen

    Datenauswertung und Datenanalyse

    Zudem reagiert Business Intelligence schneller und umfassender auf verändernde Entscheidungen. Ein Beispiel: Ändert ein Unternehmen den Preis eines Produktes, setzt das normale Financial Reporting erst am Monatsende an und weitere Entscheidungen werden weiter hinten geschoben. Indem Data Analysts den Markt und die Reaktionen der Kunden zeitnah über alle Kommunikationswege beobachten und analysieren– sei es über Verkaufszahlen, Gespräche und Comments im Social Web oder die Berichterstattung im Allgemeinen, können sie schneller Aussagen zum Ergebnis der Veränderung tätigen. Ist die Reaktion des Marktes negativ, kann das Unternehmen schneller entscheiden, ob es den Preis wieder ändert, zusätzliche Angebote einführt oder die Wahrnehmung anders steuert.

    Big Data Mining funktioniert dabei genauso nach außen und innen. Beispielsweise können so neue Arbeitszeitmodelle getestet werden und Vergütungskriterien und Projektstrukturen überarbeitet werden. Je weiter verzweigt und je dezentraler ein Unternehmen organisiert ist, desto größer ist natürlich auch der Bedarf für eine menschliche Schnittstelle, die das Wissen im Unternehmen bündelt und nutzbar macht. Diese menschliche Schnittstelle ist in jedem Fall der Big Data Spezialist.